25. September 2017 Chris

Urlaubsvorbereitung für Freelancer

Manchmal muss man einfach raus. Ein paar Tage abschalten…

Ich kann das tatsächlich nur, wenn ich so viele Kilometer wie möglich zwischen mich und meinen Heimathafen bringe. Denn, und da will ich mir nichts vormachen, ich WILL arbeiten, wenn ich zuhause bin. Also gerne mal Hamburg, mal Berlin, Leipzig ist toll, bonjour Paris, oder Copenhagen, warum nicht London?

Läuft es dann auf mehr als einen 4-Tages-Trip hinaus, ist, bei aller Liebe zur Spontanität eine gute Vorbereitung essentiell.

 

FERIEN? WAS IST DAS?

10 Selbstständige wurden gefragt, was sie in ihrer Freizeit machen.
– 8 verstanden die Frage nicht
– 2 schliefen ein

Aber mal im Ernst: wer braucht schon Ferien? Hat man Zeit, ist man ready to go.
Damit sind wir schon bei dem ultimativen Vorteil. Unabhängig von Ferienzeiten gibt’s keinen Ärger mit Staus, teuren Flüge oder überbuchten Hotels.

Der Blick in den eigenen Kalender ersetzt also die festgelegten Ferien. Hat man von langer Hand geplant, gibt es da diese X Wochen, die man sich freigehalten hat oder in denen schlichtweg nichts los ist.

Nimm die Weltkarte, wirf den Dart und weg.

 

URLAUB BEANTRAGEN? URLAUB NEHMEN!

Es ist nicht unüblich, dass, wer im Angestelltenverhältnis ist, zum Ende eines Kalenderjahres seinen vollständigen Urlaub für das kommende Jahr beantragen muss. Dieser Antrag wird dann bei der Personalabteilung eingereicht, mit den Wünschen der Kollegen, sowie den „Stosszeiten“ der Firma abgeglichen und irgendwann bekommt man dann die Genehmigung.

Oder muss umplanen…

Als Einzelkämpfer hat man keine Kollegen, höchstwahrscheinlich aber Stosszeiten. Natürlich nimmt man seinen Urlaub besser nicht in der „Saison“, also den Monaten, in denen das Geschäft am Besten läuft. Aber spätestens nach drei Jahren sollte sich ein individueller Business-Rhythmus abgezeichnet haben und man hat verinnerlicht, was wann wo geht.

Eine Übersicht der Jobdichte der letzten Jahre kann da helfen.

 

HOLZKLASSE ODER BUSINESS CLASS?

Davon ausgehend, dass das nötige Kleingeld für die Reise in der Portokasse liegt, ist die wirklich spannende Frage: Wieviel Geld verdiene ich NICHT in dieser Zeit?

Denn, ist man nicht da, kann man nicht arbeiten. Also, was tun, wenn eine Absage nicht in Frage kommt.

Eine professionelle und vor allem vertrauenswürdige Vertretung ist hier die erste Wahl.
So kann man sichergehen, dass der Job zur Zufriedenheit des Auftraggebers abgewickelt wird und auch, das der schlangenzüngige Mistkerl den Kunden nicht abspenstig macht.

Im besten Fall nimmt man sich die Zeit und stellt man seinen Ersatzmann dem Kunden persönlich vor.

 

BÜRO KANN (!) MAN MITNEHMEN.

Laptop und Smartphone reisen mit, aber vielleicht ist der Urlaub die richtige Zeit, um Kommunikation mit Kunden auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Also eher reagieren als agieren.

Vielleicht, und nur vielleicht, lässt man den Flugmodus einfach mal zwei Tage lang aktiviert und geht das Risiko ein, dass die Welt zusammenbricht.

Zudem kann es ausserordentlich interessant sein, mal mit offenen Augen unbekanntes Terrain zu erkunden, anstatt sich mit Statistiken, Problemlösungen und dem, immer mehr zum Kindergarten verkommenden Facebook-Feed auseinander zu setzen.

 

CHECKLISTE

passt der Urlaub in meinen Kalender?
habe ich alle liegengebliebnen Arbeiten erledigt?
wer vertritt mich im Bedarfsfall?
brauche ich meinen Laptop?

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