9. August 2017 Chris

Bringen wir’s hinter uns…

Um den Blog direkt mit dem ersten Post zu ruinieren, schreibt man über Steuern.
Egal, was die Bildzeitung schreibt, davor weglaufen funktioniert eh nicht. Also machen wir s nach dem Motto „Kill it! Kill it with Fire!“

Ich bin alles andere als ein Experte für den Fiskus, was ich aber weiß, ist, dass man keine Angst davor haben muss. Es werden keine schwarz gekleideten Herren im Morgennebel vor der Tür stehen und etwas verlangen, was ihnen nicht zusteht.
Wem das ganze Steuersystem nicht gefällt, muss entweder in die Politik oder sich in einem Land umsehen. Hier ist es einfach Teil des Spiels. Und niemand hat Zeit für Menschen, die sich über Unausweichliches beklagen.

 

WAS MAN BRAUCHT

einen Gewerbeschein
Fragt im Bürgeramt nach. Die Gewerbeanmeldung unterliegt dem Landesrecht und entsprechend variiert die ausstellende Behörde. Mit dem Schein gibt’s auch die Steuernummer, die auf jede Rechnung gehört.

 

MUSS MAN WISSEN

was man abschreiben kann
Das wird eine ganze Menge sein. Krankenversicherung, gefahrene Kilometer, Büromaterial etc.

 wie das mit der Umsatzsteuer funktioniert
Es besteht die Möglichkeit mittels der „Kleinunternehmerregelung“, sich von der Umsatzsteuer (19% bei Dienstleistungen) befreien zu lassen, was einem die regelmässige Umsatzsteuernvoranmeldung erspart. Dies ist allerdings nur möglich, sofern der jährliche Umsatz unter 17.500€ bleibt.

Erschreckend Viele machen Gebrauch davon.
Weil es einfacher ist.
Weil es zusätzlichen bürokratischen Aufwand erspart.
Weil es ihnen um X geht und nicht um Zahlenschieberei.

Jetzt mal ernsthaft:
wem es zu aufwendig ist, 19% auf Summe Y aufzuschlagen oder wer es als zu viel Zahlenschieberei empfindet, 19% von Summe Z abzuziehen, kann wahrscheinlich alles werden, aber ganz sicher nicht Selbstständig.

 

WAS MAN WIRKLICH BRAUCHT

einen Steuerberater
Der Heilsbringer. Euer Gandalf für Finanzen. Der quasi erste Angestellte, wenn auch nur auf Teilzeit. Ja, so jemand kostet aber Hand aufs Herz: es wird sich am Ende auszahlen. Und man hat die Gewissheit, dass der unattraktivste aber dennoch unerlässlichste Teil des Jobs von einem Profi erledigt wird. Und die Kosten kann man von der Steuer absetzen (lassen).

 

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